Steirische
Steirische letzte Aktualisierung:
20.01.2010
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Steirische Harmonika´s

Steirische Harmonika 46/16/III
Gebrauchtinstrumente
- 3-chörig
- Ahorn Natur, blau
- Tonart A/ D/ G/ C
- incl. Koffer, Trageriemen
- Aufpreis für Professionelle A Mano Stimmen
2890,- €
Steirische Harmonika 33/12/II – Das ideale Lerninstrument für Schüler
Steirische Harmonika
Steirische Harmonika
33 Diskanttasten / 11 o. 12 Basstasten
2- chörig
(auch als Club-Modell lieferbar)
mit Helikonbässen

Stimmungen:
G/C/F
B/Es/As
A/D/G
F/B/Es
ab 1790,- €
Steirische Harmonika 46/16/III
Steirische Harmonika Steirische Harmonika
alle Tonarten möglich (G,C,F,B / A,D,G,C / B,Es,As,Des / usw.)
inkl. Trageriemen, Balgschoner, Koffer oder Tragetasche
ab 2780,- EUR
Steirische Bandonika 31/11/II
Steirische Harmonika
31 Diskanttasten
12 Basstasten
2- chörig
Helikonbässe

Durch das Massivholzgehäuse und den Bandoneonbalg erzeugt das Intrument ein besonders warmes und weiches Klangbild. Es ist darum besonders geeignet für Bayrische Stubenmusi!

Die Bandonika wird auf den Knien gespielt, was ein leichtes und unbeschwertes Spielen ermöglicht

Stimmungen:
G/C/F
B/Es/As
A/D/G
F/B/Es

verschiedene Ausführungen erhältlich
ab 1750,- €
Rucksack Steirische 24/12/II
Steirische Harmonika
Steirische Harmonika Gebrauchtinstrumente Gebrauchtinstrumente Gebrauchtinstrumente
24 Diskanttasten
12 Basstasten
2- chörig
mit zusätzlichen X-Bass

mit "Vario" Bassriemen

Stimmungen:
G/C/F
B/Es/As
A/D/G
F/B/Es

ausschließlich Tipo A Mano Stimmen!
ab 950,- €
VOGTLÄNDER HARMONIKA 33/12/II
Gebrauchtinstrumente Gebrauchtinstrumente
- spielbar wie eine Steirische Harmonika
- mit Helikonbässen, 3-fach Begleiter und XBass
- sehr guter Klang
- inkl. Koffer und Trageriemen
ab 1100,- €
BAYERLAND STEIRISCHE HARMONIKA 31/12/II
Gebrauchtinstrumente
- 2-chörig
- Tonarten G/C/F
- neuwertig!
1098,- €



Einiges zur Steirischen Harmonika

Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument, das heute noch in der Volksmusik vor allem in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien, Bayern, aber auch in vielen anderen Ländern Verwendung findet.

Das Wort „Steirisch“ hat nur wenig mit dem Land Steiermark zu tun. Diese Bauart des Akkordeons wurde in Wien erfunden. Durch den diatonischen Aufbau ist sie besonders geeignet, alpenländische Volksmusik zu spielen, diese Musik wurde in Wien „steirisch“ genannt als Synonym für ländliche Musik, und daher wurde das neue Instrument Steirische genannt.

Andere gebräuchliche Namen für die steirische Harmonika sind: Ziach, Zugin, Steirische, Quetschn, Heimatluftkompressor, Wanzenpress', Knöpferlharmonika, Ziachharmonie, Harmonie, Harmonika, Zugorgel, Ziachorgel, Ziacha und andere.

Bauarten

Gebaut werden Instrumente mit drei, vier, selten fünf, ausnahmsweise sechs Reihen, wobei jede Diskant-Reihe eine Tonart bedeutet. Im Zudruck erklingen die Dreiklangstöne der jeweiligen Tonart, (Dur-Dreiklang der Tonika,) im Aufzug erklingen die dazwischen liegenden Töne (zugehöriger Dominant-Sept-Akkord). Da der 5. Ton der Tonleiter sowohl in der Tonika als auch in der Dominante vorkommt, ist wegen der leichteren Spielbarkeit dieser Ton in mittlerer Lage sowohl in Zug als auch in Druck eingebaut, wird also mit dem gleichen Knopf gespielt, mit Ausnahme der äußeren Reihe. Diese in der zweiten, dritten usw. Reihe je einmal vorhandene Taste wird „Gleichton“ genannt. In der Melodie vorkommende Töne, die nicht in dieses Schema passen, werden in den anderen Reihen gedrückt. Durch diese Bauweise ist bei dazu passenden (alpenländischen) Melodien eine äußerst flüssige Spielweise möglich.

Instrumente mit drei Reihen wären für Volksmusik ausreichend, sind auch leichter zu erlernen. Häufiger werden heute jedoch vierreihige Instrumente erzeugt, da die Spieltechnik für viele Griffe einheitlicher ist. Durch die zusätzliche vierte Reihe kommt ein hoher Ton pro Tonart und ein Halbton pro Oktave hinzu.

Für jede Reihe im Diskant gibt es auf der Bassseite, äußere Reihe einen Bassknopf und einen Akkordknopf, ebenfalls wechseltönig. Auf Druck erklingt die Tonika, auf Zug die Dominante.

Die Bass-Tasten der inneren Reihe werden heute auf Druck meist mit sogenannten Übergangsbässen (Terzbässen) belegt, auf Zug erklingt in der inneren Bassreihe oft die vierte Stufe, die auf Druck ohnedies vorhanden ist. Nur auf Wunsch werden Mollbässe eingebaut, in der überlieferten Bauart auf Zug. Eine Wechselbasstaste für die erste Reihe fehlt. Bei neueren Modellen ist aber oft auch ein Wechselbass für die erste Reihe vorhanden. In diesem Fall ist häufig die letzte Basstaste in der zweiten Reihe als Wechselbass ausgeführt. Ein Übergangsbass (Terz) ist dann aber für die erste Reihe nicht vorhanden, an der Stelle, wo der Übergangsbass wäre, liegt die Wechselbasstaste. Ist ein zusätzlicher, sogenannter X-Bass eingebaut, so gibt es eine weitere Taste in der ersten Basstastenreihe, die mit der Wechselbasstaste der zweiten Reihe gekoppelt ist. Es fehlt aber immer noch der Übergangsbass für die erste Reihe. Erst wenn ein sogenannter H-Bass eingebaut wird, ist auch der Übergangsbass für die erste Reihe vorhanden. Die Bezeichnung H-Bass hat Florian Michlbauer aus Weyregg am Attersee eingeführt.

Das Gewicht auf der Bassseite wird nur unwesentlich höher, wenn man drei- und vierreihige Instrumente vergleicht. Der größere Teil der Gewichtserhöhung entfällt auf die Diskantseite. Die Faustformel lautet: Je höher die Qualität der Stimmplatten, desto schwerer ist das Instrument. Die Gewichtsangaben der Hersteller sind oft nicht korrekt, doch sind Instrumente desselben Modells de facto fast immer gleich schwer.
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